Der Schulort Kochersteinsfeld
Das Einzugsgebiet der Grundschule ist der
Teilort Kochersteinsfeld der Gemeinde
Hardthausen. Die Gemeinde Hardthausen
liegt in Baden-Württemberg im Landkreis
Heilbronn. Rund 4.000 Einwohner leben
auf einer Fläche von ca. 36 km². Im Jahr
1974 wurde die Gemeinde Hardthausen
durch den Zusammenschluss der Orte
Gochsen und Kochersteinsfeld gegründet.
1975 kam der Ortsteil Lampoldshausen
hinzu. Die Gemeinden Gochsen und
Kochersteinsfeld wurden im Jahr 996
erstmals urkundlich erwähnt.
Zu den Sehenswürdigkeiten Hardthausens
gehört das Rathaus in Kochersteinsfeld.
Das denkmalgeschützte Gebäude wurde in
den 90er-Jahren renoviert und dient heute
als Verwaltungssitz.
Die malerische Landschaft Hardthausens
zieht viele Touristen zur naturnahen
Erholung an. Der Kocher-Jagst-Radweg
verläuft direkt durch den Ort. Das
Sportzentrum Buchsmühle lädt zur aktiven
Freizeitgestaltung ein.
In den Jahren von 1983 bis 2004 hat sich
die Einwohnerzahl in Hardthausen um fast
die Hälfte, auf mehr als 1300 Einwohner
erhöht. Gründe dafür sind zum einen die
neu ausgewiesenen Wohnbauflächen, vor
allem aber auch durch die Schaffung von
Wohnraum in den einzelnen Ortskernen. In
der Sanierung "Ortsmitte Kochersteinsfeld"
wurden seit 1989 allein 50 Wohnungen neu
gebaut.
Trotz der bereits in den 20er Jahren
erfolgten Industrialisierung mit
Sägewerken, der Stuhl- und Tischfabrik
wurde die Gemeinde Hardthausen bedingt
durch den Strukturwandel in der
Landwirtschaft immer mehr eine typische
Pendler-Wohnort-Gemeinde. Trotzdem
stieg die Zahl der Arbeitsplätze in den
letzten Jahren durch das neue
Gewerbegebiet "Untere Au" und vor allem
durch das DLR und die Firma EADS Space
Transportation im Hardthäuser Wald um
mehr als 250 an. Hardthausen hat derzeit
ca. 700 Arbeitsplätze.
Europäisches Raumfahrtzentrum Lampoldshausen
Das DLR - Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. - und die Firma EADS Space
Transportation sind derzeit die größten Arbeitgeber der Gemeinde Hardthausen mit insgesamt
380 Arbeitsplätzen.
Seit 42 Jahren werden im Hardthäuser Wald Raumfahrtantriebe erforscht, entwickelt und erprobt.
Anfang der 60er Jahre begann man die 3. Stufe der Eldo-Rakete zu entwickeln und zu testen.
Als dieses erste europäische Raumfahrtprogramm leider erfolglos auslief, war der Standort Mitte der
70er Jahre stark gefährdet. Durch die Gründung der ESA - European Space Agency- und die
Ausrichtung des europäischen Raumfahrtprogramms auf die Trägerrakete Ariane ergab sich
anschließend doch noch eine positive Entwicklung.
Erfolgreich getestet werden die Antriebe der Ariane 5
und die Raumfahrtantriebe der Zukunft werden ent-
wickelt. Der Standort wird von der Bevölkerung
akzeptiert, werden doch umweltfreundlich nur
Wasserstoff und Sauerstoff verbrannt, wenn auch
bei manchen Versuchen durch die niederfrequenten
Geräusche herkömmliche Fensterverglasungen klirren
oder Garagentore klappern.
Besuchen Sie doch auch die Website
der Gemeinde Hardthausen!